Das AIT Austrian Institute of Technology weist für das Bilanzjahr 2021 ein hervorragendes Ergebnis aus. Gewinne ermöglichen Rekordinvestitionen in europäisch kompetitive Forschungsinfrastruktur

Die Betriebsleistung ist um 6,5 % auf 171,79 Mio. EUR gestiegen, das Ergebnis vor Steuern liegt bei 5,83 Mio. EUR (2020: 2,73 Mio. EURO). Der steigende Umsatz ist gepaart mit einem Wachstum des Auftragsstands im Ausmaß von 2 % auf 193,0 Mio. EUR.

„Der Gewinn fließt in den weiteren Ausbau der Forschungsinfrastruktur: In laufenden Investitionsprojekten werden derzeit mehr als 30 Mio. EUR in neue hochspezialisierte Labors investiert“, kündigte der Vorsitzende des AIT Aufsichtsrats, Peter Schwab, am Dienstag bei der Bilanzpressekonferenz des AIT an.

Neuer Aufsichtsratsvorsitzender Peter Schwab

Peter Schwab, Mitglied des Vorstands der voestalpine AG, hat im Mai 2021 den Vorsitz des AIT Aufsichtsrats von seinem Vorgänger Hannes Androsch übernommen. „Die Übergabe funktionierte ausgezeichnet, ich konnte das AIT in einem Top-Zustand übernehmen. Seit der Neugründung im Jahr 2008 hat das AIT eine hervorragende Entwicklung genommen – wie auch die Zahlen für das Jahr 2021 bestätigen“, sagte Schwab. Er bedankte sich bei den rund 1.400 hochqualifizierten und hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Sie sind die Basis des Erfolges.“

AIT Aufsichtsratsvorsitzender Peter Schwab. © AIT Austrian Institute of Technology/APA-Fotoservice/Schedl

Das AIT versteht sich als starker Partner der Industrie bei Forschungsthemen, die Jahre in die Zukunft reichen, und erfüllt dabei in vielen Fällen den Anspruch der Spitzenforschung, betonte Schwab. Die Fokussierung auf Zukunftstechnologien ist in seinen Augen auch ein wichtiger Beitrag, um gut aus der herrschenden Krise zu kommen, und sichert den Erfolg für die Zukunft. „Eine zentrale Herausforderung bei der künftigen Finanzierung ist, dass die Basisdotierung gegen die hohe Inflation abzusichern ist“, so Schwab.

Weiterentwicklung der Strategie

Die Vorbereitung für den nächsten Strategiezyklus 2024–2026 startet im ersten Halbjahr 2023 mit der Shareholder-Vision der Eigentümer – 50,46 % der Anteile am AIT hält das Klima- und Innovationsministerium (BMK), 49,54 % der Verein für Forschung und Innovation (VFFI) in der Industriellenvereinigung.

„Nach einer zuletzt soliden Entwicklung ist dem Austrian Institute of Technology (AIT) 2021 wieder eine sehr gute Bilanz mit deutlich gesteigertem Umsatz gelungen“, zeigt sich IV-Generalsekretär Christoph Neumayer anlässlich der Bilanzpressekonferenz des AIT erfreut. Insbesondere die Steigerung der Erlöse aus der Auftragsforschung zeigt, dass das AIT Zukunftsfelder adressiert und die Unternehmen als Kunden auf Investitionen in Forschung und Entwicklung setzen.

„Das AIT gehört zu den Flaggschiffen der heimischen Forschung und ist damit auch eine wichtige Verbündete im Kampf gegen die Klimakrise. Denn nur mit klimafreundlichen Innovationen und Technologien können wir erfolgreich diesen Kampf bestreiten. Im AIT investieren wir daher gezielt in Zukunftsfelder, die dazu einen wichtigen Beitrag leisten. So sorgen wir für gezielte Energieforschung, klimaneutrale Mobilität und Dekarbonisierung, um Infrastrukturen und Industrie klimafit zu machen“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

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