LR Danninger: „Das ist das erste Mal, dass wir in Niederösterreich eine derart große Summe für Förderung von Forschungsinfrastruktur bereitstellen“

Das Land Niederösterreich legte zum ersten Mal für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und deren Kooperationen einen neuen Fördercall für Forschungsinfrastruktur auf. Eingereicht wurden 16 Projekte, wovon acht bewilligt werden und somit rund acht Millionen Euro an Zuschüssen zur Verfügung gestellt werden können. Aufgrund der großen Anzahl guter Projekte wurde das Fördervolumen von fünf auf acht Millionen Euro aufgestockt. Dadurch werden Investitionen von rund 10,7 Millionen Euro in die niederösterreichische Forschungsinfrastruktur getätigt.

Mittel der Europäischen Union genutzt

„Das ist das erste Mal, dass wir in Niederösterreich eine derart große Summe, nämlich rund acht Millionen Euro, für die Förderung von Forschungsinfrastruktur bereitstellen können“, zeigt sich Wirtschafts- und Technologielandesrat Jochen Danninger erfreut und ergänzt: „Mit dieser Förderung für den Aufbau von Forschungsinfrastruktur nutzen wir Mittel der Europäischen Union, damit der Standort Niederösterreich den digitalen Wandel noch besser meistern kann. Mit diesen Projekten wird die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes weiter gefestigt und ausgebaut und es werden neue hochqualifizierte Arbeitsplätze im Technologie- und Forschungsbereich entstehen.“ Die Projekte werden zu 100 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung („REACT-EU“) finanziert.

CEST GmbH soll Forschungszentrum von internationalem Rang werden

Eines der eingereichten Projekte stammt von der CEST GmbH aus dem Technologie- und Forschungszentrum Wiener Neustadt. Der Antrag wurde für die Anschaffung eines Low Energy Ion Spectroscopy (LEIS) Systems gestellt. Dabei handelt es sich um ein weltweit einzigartiges hoch sensibles Gerät für die atomare Analyse von Oberflächen. „Dadurch ergeben sich neue wissenschaftliche Projekte, besonders im Bereich der erneuerbaren Energien, der Elektrokatalyse und der Halbleitertechnologie. Diese strategische Weiterentwicklung ermöglicht eine Positionierung der CEST Gmbh als Forschungszentrum von internationalem Rang im Bereich der Oberflächentechnologie, elektrokatalytischen Wasserstoffentwicklung und Kohlendioxid-Reduktion für das Schließen von Kohlenstoff Kreisläufen als nachhaltiger Beitrag hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft“, erklärt CEST Geschäftsführer Alexander Balatka.

Im Rahmen dieser Förderaktion wurden Forschungs- und Entwicklungs-Infrastrukturvorhaben gefördert, die sowohl von Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen angeschafft werden. Die Anträge wurden hinsichtlich wissenschaftlicher Neuheit, Standortentwicklung, Verwertungspotenzial, Leistungsfähigkeit und insbesondere Nachhaltigkeit und Digitalisierung von einer Expertenjury bewertet. Neben CEST wurden aus Wiener Neustadt auch die AC2T research GmbH sowie die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH gefördert. Am Standort Tulln konnten die Universität für Bodenkultur und die Biolyz GmbH sowie in Krems die IMC Fachhochschule und in Wieselburg die BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH gefördert werden.

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